Geschichte Greiffenstein
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Wie der blauen Berge Felsen Stehn zum Freund wir fest und treu Und im Streben reiner Wahrheit woll'n wir einig sein und frei Glüht der Freiheit rosig Leuchten Dann voran zu letzten Fahrt Stets mit ehrenblanken Klingen Das ist Greiffensteiner Art |
Bereits bei der Gründung der ersten Universitäten in Deutschland entstanden Zusammenschlüsse von Studenten. Diese entwickelten bestimmte Formen des Miteinander, die als früher Vorläufer heutiger Verbindungstraditionen anzusehen sind.
1924
18. Juli, Gründung der KDStV Greiffenstein in Breslau als Tochterverbindung der KDStVWinfridia und der KDStV Marchia im CV; erster Senior der Verbindung ist Julius Michalik (Urmitglied bei Palatia Göttingen), erster Philistersenior Walter Austen (Urmitglied von Winfridia Münster)
Greiffenstein wird als 110. Verbindung in den CV aufgenommen.
1928
Die Verbindung wächst in den folgenden Jahren rasch und wird zu einer bestimmenden Kraftim Breslauer Universitätsleben.
1929
Weltwirtschaftskrise, von deren Auswirkungen auch Universitäten und Korporationen nichtverschont bleiben. Die Nachwuchszahlen nehmen vorübergehend ab.
1932
Im WS stellt in München Greiffenstein den 1. Vorsitzenden der Breslauer Studentenschaft (GustavFriedrich): Beschluß der Unvereinbarkeitvon CV- und NSDAP Mitgliedschaft.
1935
27. Oktober: Die 63. Cartellversammlung in Würzburg beschließt die Auflösung des aktiven CV. In derfolgenden Woche freiwillige Suspension der Greiffenstein.
1938
Verbot des CV und der anderen Studentenverbindungen.
1948
Wiedergründung des AH-Verbandes der Greiffenstein in Stadthagen.
Wahl von Hans Spiller zum AHx.
1950
Ansiedlung des AH-Verbandes unter AHx Leonhard Tyczka in Frankfurt, da hier eine großeAnzahl Alter Herren wohnen.
Wiedergründung der aktiven Greiffenstein in Frankfurt. Gründungsburschen sind 10 Mitglieder der Badenia Frankfurt und 10 Mitglieder der Hasso Nassovia Frankfurt. Zum Senior wird Bemhard Dorn gewählt.

1955
Verbindungsheim in der Eschersheimer Landstraße.
1964
Kauf des eigenen Verbindungshauses in der Sömmerringstr. 3 auf Betreiben von AH Dr. Walter Gürtler. Zum 40. Stiftungsfest am 16. Mai wird es feierlich eingeweiht.
1968
Studentenunruhen. von denen gerade Frankfurt in besonderem Maße erfasst wird. StarkerRückgang der Receptionszahlen, Häufung von Austritten. Reformversuche fuhren zu keinemErgebnis. Seit Anfang der 80'er Jahre Ruckbesinnung auf die Traditionen und allmählicheKonsolidierung der Verhältnisse.
1989
Im WS 1989/90 bestes Receptionsergebnis seit fast 20 Jahren: 8 Neofüchse Momentan (2008)zählt die Greiffenstein ca. 50 Aktive und Inaktive und über 200 Alte Herren.

